26. Brandenburger Energietag sorgt für gute Stimmung und viel Expertise.
Vernetzen, diskutieren und gemeinsam in die Zukunft blicken. So lässt sich der Brandenburger Energietag am 3. Juni 2026 auf den Punkt bringen. Das wichtigste Fachevent der Brandenburger Energiewirtschaft fand bereits zum 26. Mal statt und wurde von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg veranstaltet.
Mit über 600 Anmeldungen war die Tagung ein voller Erfolg. „Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig der persönliche Dialog für die Energiewende ist – geprägt von einer positiven Atmosphäre und Diskussionen auf hohem fachlichem Niveau“, sagt Kathrin Jung, Geschäftsführerin der EMB Energie Brandenburg GmbH.
Starke Besetzung und hohes Niveau
Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Entwicklung der Energieinfrastrukturen in Brandenburg. Ein Programmhöhepunkt war die Podiumsdiskussion mit verschiedenen Expertinnen und Experten aus der Politik, Regulierung und Wirtschaft.
Brandenburgs erste Wirtschaftsministerin Martina Klement, Bundesnetzagenturpräsident Klaus Müller, BMWE-Abteilungsleiterin Stephanie von Ahlefeldt und EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohle diskutierten über aktuelle Themenfelder der Branche: Wie wird das Verteilnetz fit für die Transformation des Energiesystems? Welche Rolle spielen Speicherlösungen? Und was bringt das neue Netzpaket konkret für die Praxis?
Für viele interessierte Nachfragen sorgte zudem der Vortrag von Daniel Iglhaut, Leiter Märktestrategie der GASAG-Gruppe, der die Biomethanstrategie des Unternehmens vorstellte – ein Thema, das angesichts des Gebäudemodernisierungsgesetzes und der Gasbinnenmarktrichtlinie gerade intensiv diskutiert wird.
Programm um neue Formate erweitert
Am Nachmittag boten Fachforen und die begleitende Jahresausstellung Raum für fachlichen Austausch und neue Impulse. Erstmals auf dem Programm standen Innovationstouren zu aktuellen Energieforschungsstandorten.
Premiere feierte außerdem das neue Vernetzungsformat „Energiefrauen Brandenburg – Vernetzen. Sichtbar machen. Energiewende gestalten.“ Es brachte weibliche Fach-, Nachwuchs- und Führungskräfte der Branche zusammen – darunter auch NBB-Geschäftsführerin Claudia Rathfux.