Kommunaler Stammtisch von Energie Brandenburg in Lauta: Gruppe von Personen mit Schutzhelmen steht eng beieinander in einem Aufzug.

Gute Aussicht(en) beim kommunalen Stammtisch.

Diesmal führte der Weg nach Lauta. Dort lud Energie Brandenburg am 4. Juni zum kommunalen Stammtisch ein. Als bewährte Plattform bringt er bereits seit einigen Jahren kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger an wechselnden Standorten zum fachlichen Austausch zusammen. Dabei stehen aktuelle Entwicklungen aus dem Energiesektor, Einblicke in regionale Projekte und der direkte Dialog im Vordergrund.

„Der Termin wurde gut angenommen: 24 kommunale Vertreterinnen und Vertreter folgten der Einladung“, sagt Dajana Fischer, Gebietsleiterin Energie Brandenburg. Und fügt hinzu: „Stefan Schmidt, Bürgermeister von Annaburg, nahm sogar eine Anreise von zwei Stunden in Kauf, um dabei zu sein. Das zeigt uns, dass die Veranstaltung mit großem Interesse wahrgenommen wird.“

Kommunale Wärmeplanung im Fokus

Im Mittelpunkt stand diesmal die kommunale Wärmeplanung. Der Vortrag von Kathrin Schäfer, NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, zu den Perspektiven der Gasnetze und grünen Gase in der Region regte zum lebhaften Austausch an. „Dieses Thema bewegt die Kommunen nach wie vor. Im Anschluss an den Vortrag konnten wir noch offene Fragen der Teilnehmenden direkt vor Ort klären“, erklärt Dajana Fischer.

Besuchergruppe mit Schutzhelmen besichtigt die thermische Abfallbehandlungsanlage Lauta mit zylindrischem Silo und Rohrleitungen.
Beeindruckende Dimensionen: Die Thermische Abfallbehandlungsanlage Lauta öffnete ihre Tore für die Gäste des kommunalen Stammtischs und gewährte Einblicke in die Praxis. Foto: Energie Brandenburg
Vortrag beim Kommunalen Stammtisch 2026 in Lauta mit Präsentation von Kathrin Schäfer zu Energie- und Infrastrukturthemen.
Großes Interesse und viele Fragen: Kathrin Schäfer von der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg gab mit ihrem Vortrag Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der kommunalen Wärmeplanung. Foto: Energie Brandenburg

Anschließend stellte Bürgermeister Frank Lehmann unterhaltsam und humorvoll seine Stadt Lauta und die Kommune vor und ging auf das energetische Quartierskonzept und die zukunftsfähige Wärmeversorgung Lautas ein. Bevor es zur Führung durch die Thermische Abfallbehandlungsanlage Lauta ging, gab Betriebsleiter Marcel Münkel einen detaillierten Einblick in Technik und Betrieb der Anlage.

Besuchergruppe mit Schutzhelmen bei einer Führung in der Leitwarte der Thermischen Abfallbehandlung Lauta vor Monitoren zur Anlagenüberwachung.
Fachkundige Führung: Marcel Münkel, Betriebsleiter der Thermischen Abfallbehandlung Lauta, erläutert die Abläufe in der Leitwarte – von hier aus wird der gesamte Betrieb überwacht und gesteuert. Foto: Energie Brandenburg

Beeindruckende Aussicht

Ein besonderes Highlight war der Blick von oben: Bei der Führung betrat die Gruppe den Sprühabsorber als Aussichtspunkt und hatte von dort freie Sicht auf die gesamte Umgebung – darunter die angrenzenden Solarparks, der Wasserturm als markantes Industriedenkmal, die Gartenstadt Lauta-Nord, die ehemalige Brikettfabrik „Erika“ in Laubusch, das Kraftwerk Schwarze Pumpe in der Ferne sowie die berühmte Krabatmühle Schwarzkollm.

Solarpark mit großflächigen Photovoltaikanlagen, Industriebauten und historischem Wasserturm in bewaldeter Landschaft.
Zum Abschluss der Veranstaltung in Lauta wurden die Gäste mit einer beeindruckenden Aussicht unter anderem auf die angrenzenden Solarparks und den Wasserturm der Stadt belohnt. Foto: Energie Brandenburg

Das Fazit von Dajana Fischer: „Dieser Moment blieb vielen Teilnehmenden besonders in Erinnerung – ein gelungener Abschluss eines informativen und kurzweiligen Tages.“